Kath. Pfarrkirche St. Georg in Elztal-Rittersbach Elztal-Rittersbach

Kath. Pfarrkirche St. Georg in Elztal-Rittersbach
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Die in den Jahren 1886-88 als Kopie der romanischen Kirche St. Georg auf der Insel Reichenau erbaute Pfarrkirche St. Georg in Rittersbach verfügt über ein vierstimmiges Geläut. Es erklingt das Salve-Regina-Motiv. Die Glocke 3 ist eine alte Speck-Glocke und wurde im Zusammenhang mit der Geläuteergänzung durch Friedrich Wilhelm Schilling klanglich nachkorrigiert. Sie weist im Bereich der Schärfe einige Schädigungen auf. Auch die Glockenoberfläche ist nicht frei von Mängeln, jedoch ist diese Glocke aufgrund ihres Alters und ihres denkmalpflegerischen Wertes unbedingt unter bestmöglichen Bedingungen zu läuten.
In dem mittig über den Chorraum der Kirche platzierten Turm hängen  die vier Glocken in einem Stahlglockenstuhl.
Läuteanlage erfuhr im Jahr 2014 eine Sanierung. Hierbei wurden die Glocken über Bandeisenbeschläge an neuen Eichenholzjochen aufgehängt. In diesem Zusammenhang erhielten die Glocken einen neuen, einheitlichen Klöppelsatz.
Der Turm verfügt auf einer Seite über ein Uhrenzifferblatt. In den Uhrenschlag sind die Glocken 3 und 2 integriert. Die Glocke 3 übernimmt allein den Viertelstundenschlag, die Glocke 2 den Stundenschlag. Auf der Basis des Turmschaftes befindet sich ein stillgelegtes mechanisches Räderuhrwerk. Es ist noch weitgehend vollständig erhalten. Eine Reaktivierung erscheint grundsätzlich möglich.

 

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Gussjahr

Material

Ø in mm

kg

Nominal

1

F. W. Schilling, Heidelberg

1962

Bronze

1236

1172

es’-3

2

F. W. Schilling, Heidelberg

1962

Bronze

1002

573

g’-5

3

Henrich Oswald Speck von Kirweiler, Rittersbach

1720

Bronze

845

334

b’-3

4

F. W. Schilling, Heidelberg

1962

Bronze

753

276

c’’-3

Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Plenum (vor der Sanierung)

Plenum (nach der Sanierung)

Dokumente
Standort
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