Kath. Pfarrkirche Hl. Kreuz in Limbach-Wagenschwend Limbach
Die Pfarrkirche Hl. Kreuz in Wagenschwend verfügt über ein dreistimmiges Geläut. Glocke 1 und 2 stammen aus der Gießerei Schilling, Heidelberg, und wurden 1950 zu der Glocke 3 aus dem Jahr 1933 hinzugegossen. In der Melodielinie erklingt das Te Deum Motiv.
In einem sehr schlanken, gemauerten Glockenturm hängen die Glocken lotrecht übereinander in einem neuen Glockenstuhl aus Douglasienholz.
Der ehemals schwingungsanfällige Turm reagiert nunmehr kaum spürbar auf das Einzel- und auf das Plenumläuten. Die Glocken hängen über Bandeisenbeschläge an überschweren Holzjochen. Auf den Jochaufsätzen sind Metallplatten als Kopfgewichte aufgesetzt. Die Konstruktionsart der Joche führt dazu, dass die Glocken bei sehr niedrigen Läutewinkeln mit etwas höheren Anschlagszahlen läuten.
Die Sanierungsarbeiten an der Läuteanlage sind in vollem Umfang geglückt und können anderen Pfarrgemeinden, die mit ähnlich gearteten Sanierungsaufgaben konfrontiert sind, gerne zur Anschauung empfohlen werden.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1950 | Bronze | 774 | 285 | c’’±0 |
| 2 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1950 | Bronze | 641 | 160 | es’’-1 |
| 3 |
| 1933 | Bronze |
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| f’’+3 |