Kath. Pfarrkirche St. Martin in Bruchsal-Obergrombach Bruchsal-Obergrombach
Die Pfarrkirche St. Martin in Obergrombach verfügt über ein vierstimmiges Geläut der Gießerei Friedrich Wilhelm Schilling und eine historische, kleine Glocke, welche ausschließlich als Einzelglocke, wahrscheinlich als Totenglocke geläutet wird. In der Melodielinie erklingt ein Idealquartett.
In einem mittig über den Giebel der Pfarrkirche gestellten, sehr schlanken Glockenturm hängen in einem Stahlglockenstuhl insgesamt fünf Glocken. Direkt unterhalb der großen Glocke 1 ist in einer kleinen, hölzernen Konstruktion, welche in die Stahlkonstruktion des Glockenstuhls integriert ist, die historische Glocke 5 aufgehängt. Die Anlage erfuhr im Jahr 2020 eine umfassende Sanierung. Nunmehr hängen alle Glocken an Holzjochen. Die neuen Klöppel führen zu einer guten und grundtönigen Klangentfaltung der Glocken.
Der Turm ist auf vier Seiten mit Uhrenzifferblättern belegt. In den Uhrenschlag sind alle vier Glocken integriert. Sie übernehmen gemeinsam den Viertelstundenschlag, die große Glocke 1 darüber hinaus auch den Stundenschlag.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 1426 | 1699 | cis’+2 |
| 2 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 1176 | 926 | e’+4 |
| 3 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 1040 | 631 | fis’+2 |
| 4 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 930 | 481 | a’+4 |
| 5 | A. Speck, Heidelberg | 1788 | Bronze | 442 | ~50 | gis’’-2 |