Die katholische Pfarrkirche St.Sebastian in Karsldorf-Neuthard beherbergt ein vierstimmiges Geläut.
Die vier Glocken hängen in einem recht wuchtigen und hohen Glockenturm, welcher in den Giebel der Kirche hineingestellt ist. Die Glocken 1–3 sind Glocken des Bochumer Vereins aus dem Jahre 1921, die kleine Glocke 4 wurde im Jahre 2002 von der Glockengießerei Bachert hinzugegossen.
Diese Glocke wurde von der Gondelsheimer Künstlerin Rosemarie Vollmer reichhaltig geziert.
Die Läuteanlage der Pfarrkirche St. Sebastian in Neuthard erhielt mit der neuen Glocke ein gutes Klanginstrument. Diese Glocke verleiht dem ganzen Geläute größeren melodischen Reichtum, mehr Glanz und mehr Wärme. Sie gleicht die klanglichen Schwächen der Stahlglocken ein wenig aus und kann durch größere Kontrastwirkung die Fülle des Geläutes und seine Tiefe steigern.
In den Uhrenschlag sind die drei Stahlglocken integriert. Den Viertelstundenschlag übernehmen die Glocken 2 und 3, die volle Stunde wird von der großen Glocke getätigt. Der Turm verfügt auf allen vier Seiten über Uhrenzifferblätter.
Kath. Pfarrkirche St. Sebastian in Karlsdorf-Neuthard Karlsdorf-Neuthard
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Bochumer Verein | 1921 | Stahl | 1430 | 1200 | dis’ |
| 2 | Bochumer Verein | 1921 | Stahl | 1260 | 850 | fis’ |
| 3 | Bochumer Verein | 1921 | Stahl | 1016 | 460 | a’ |
| 4 | Bachert | 2002 | Bronze | 768 | 328 | c’’+2 |
Audio
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Plenum
Standort
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