Kath. Pfarrkirche St. Peter in Walldorf Walldorf
Die spätbarocke katholische Pfarrkirche St. Peter in Walldorf wurde in den Jahren 1787 durch Baumeister Meßing unter der Verwendung alter Mauerteile eines Vorgängerbauwerks erbaut und 1961/63 erweitert. Sehenswert sind die aus dem 15. Jahrhundert stammenden und von Valentin Feuerstein renovierten Fresken im alten Glockenturm, die die vier Apostel Lukas, Markus, Matthäus und Johannes darstellen, außerdem das prunkvolle Wappen des 1716 bis 1742 regierenden Kurfürsten Carl Philipp.
Die Kirche verfügt über ein vierstimmiges Geläut des Bochumer Vereins aus dem Jahr 1919. Es handelt sich hierbei um Gussstahlglocken.
Die Anlage erfuhr in den Jahren 2010/11 eine grundlegende Sanierung. Der seitlich an das Langhaus der Pfarrkirche angestellte, mittelalterliche Glockenturm beherbergt die vier Glocken in einem neuen Holzglockenstuhl.
Die Kirche verfügt über ein vierstimmiges Geläut des Bochumer Vereins aus dem Jahr 1919. Es handelt sich hierbei um Gussstahlglocken.
Die Anlage erfuhr in den Jahren 2010/11 eine grundlegende Sanierung. Der seitlich an das Langhaus der Pfarrkirche angestellte, mittelalterliche Glockenturm beherbergt die vier Glocken in einem neuen Holzglockenstuhl.
In den Uhrenschlag sind alle vier Glocken integriert. Die Glocken 2–4 übernehmen den Viertelstundenschlag, die Glocke 1 den Stundenschlag. Der Turm verfügt auf allen vier Seiten über Uhrenzifferblätter. Unterhalb der Glockenstube ist das hierfür notwendige Uhrwerk platziert. Im Eingangsbereich der Kirche ist ein historisches Räderuhrwerk museal ausgestellt. Dieses wurde von Mitgliedern der Pfarrei vor dem endgültigen Verfall im Turmgeschoss oberhalb der Turmkapelle gerettet und saniert.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Material | Gussjahr | Gewicht | Ø in mm | Nominal |
| 1 | Bochumer Verein | Stahl | 1919 | 1900 | 1670 | c’ +3 |
| 2 | Bochumer Verein | Stahl | 1919 | 1080 | 1390 | e’ +2 |
| 3 | Bochumer Verein | Stahl | 1919 | 700 | 1170 | g’ +1 |
| 4 | Bochumer Verein | Stahl | 1919 | 300 | 890 | c’’+9 |
Audio
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Quartett nachher
Plenum (ohne Glocke 2) vorher
Standort
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