Kath. Filialkapelle St. Markus in Bräunlingen-Mistelbrunn Bräunlingen-Mistelbrunn
Die Mistelbrunner Markuskapelle genießt im südbadischen Raum eine gewisse Berühmtheit: Sie zählt zu den frühen Zeugen christlicher Baukunst und kann mit den Fresken aus dem 13. Jahrhundert eine kunsthistorische Besonderheit aufweisen. Die Kapelle verfügt über ein dreistimmiges Geläut und erfuhr in den Jahren 2009/10 eine umfangreiche Außensanierung. In diesem Zusammenhang wurde der Dachreiter zimmermannsmäßig instandgesetzt. Dachreiter und Giebel der Kapelle erhielten außenseitig eine neue Holzschindeldeckung. Die Glocken besitzen keinen eigenständigen Glockenstuhl, sondern die neuen Holzjoche sind auf die Zimmermannskonstruktion des Dachreiters auf speziell hierfür ausgelegte Deckenbalken aufgesetzt.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Gebr. Rincker, Sinn | 1949 | Bronze |
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| e’’+12 |
| 2 | Gebr. Rincker, Sinn | 1949 | Bronze |
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| g’’+4 |
| 3 | Kaspar Hermann, Neustadt | 1823 | Bronze |
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| ais’+2 |