Kath. Pfarrkirche St. Josef in Hausen im Wiesental Hausen im Wiesental
Die neugotische Kirche St. Josef in Hausen wurde in den 1890er Jahren erbaut und 1967 zur Pfarrkirche ernannt. Der Entwurf des Gotteshauses stammt vom Architekten Max Meckel. In dem seitlich an den Chorraum platzierten Glockenturm hängen vier Glocken des Glockengießers Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg, aus dem Jahr 1953 in einem neuen Eichenholz-Glockenstuhl.
In der Melodielinie erklingt das sogenannte Idealquartett.
Die Anlage erfuhr im Jahr 2015 eine umfassende Sanierung. Die Aufhängung der Glocken an neuen Jochen, die Ausstattung mit einem neuen Klöppelsatz und der Einbau neuer Schallläden verbunden mit der konsequenten Abschottung des Klangraums der Glockenstube führten zu einer hörbaren Verbesserung der Klangabstrahlung des vierstimmigen Geläuts.
Eine Geläuteergänzung um zwei weitere Glocken (e' und fis') konnte aus Kostengründen noch nicht realisiert werden. Die neuen Glocken könnten jederzeit im freien Basisgeschoss des Holzglockenstuhles eingebaut werden.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1953 | Bronze |
| 761 | gis’+1 |
| 2 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1953 | Bronze |
| 431 | h’+3 |
| 3 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1953 | Bronze |
| 298 | cis’’+1 |
| 4 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1953 | Bronze |
| 168 | e’’+3 |