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| Gießer | Material | Gussjahr | Gewicht | Ø in mm | Nominal |
| 1 | Schilling, Heidelberg | Bronze | 1952 | 3148 | 1663 | h°+5 |
| 2 | Schilling, Heidelberg | Bronze | 1950 | 1365 | 1275 | dis’+2 |
| 3 | Schilling, Heidelberg | Bronze | 1950 | 778 | 1060 | fis’+2 |
| 4 | Schilling, Heidelberg | Bronze | 1950 | 565 | 953 | gis’+2 |
| 5 | Benjamin Grüninger | Bronze | 1911 | 350 |
| h’+2 |
Kath. Pfarrkirche St. Georg in Hockenheim Hockenheim
Um 1900 hatte Hockenheim etwa 5800 Einwohner, davon waren 2780 evangelisch. Deshalb war der Bau einer größeren katholischen Kirche notwendig geworden. Die Pläne entwarf der Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes Johannes Schroth. Er baute zuvor Kirchen in neoromanischem und gotischem Stil. Die Grundsteinlegung der Kirche St. Georg in Hockenheim erfolgte an Himmelfahrt 1910. Die Jugendstilkirche erfuhr in den Jahren 2006–2008 eine unfassende Innenrenovation und berherbergt ein stattliches h°-Geläut. In den Jahren 1950/52 wurden von der Glockengießerei Schilling aus Heidelberg vier Glocken zu der kleinen Grüninger-Glocke hinzugegossen, welche beide Weltkriege überstanden hat.
Der hölzerne, eingeschossige Glockenstuhl ist schwingungsdämpfend auf der Mauerwerkskrone des Turmes gelagert, er besteht aus drei Gefachen. Die große h°- Glocke hängt alleine im dritten Gefach, die anderen Glocken jeweils hintereinander.
Musikalische und technische Daten
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Glocke 5
Quintett