Kath. Filialkirche St. Achatius in Grünsfeldhausen Grünsfeldhausen
Die Achatiuskapelle in Grünsfeldhausen besteht in ihrem Grundriss aus einem so genannten Doppel-Oktogon. Das Bauwerk hat seine Ursprünge weit im Mittelalter. Der im Basisgeschoss massive Glockenturm ist im Kreuzungspunkt der beiden Oktogone in die Dachkonstruktion eingestellt. Der obere Abschluss wird von einem achteckigen Fachwerkaufbau mit darüberliegendem Turmhelm gebildet. In dieser achteckigen Glockenstube hängen in einem Stahlglockenstuhl insgesamt drei Glocken. Die Glocken 1 und 2 sind von der Gießerei Friedrich Wilhelm Schilling aus dem Jahr 1957 zu der historischen Glocke aus dem 15. Jahrhundert von Meister Wust von Wertheim hinzugegossen worden. Der Stahlglockenstuhl besteht aus zwei Gefachen. Er ist für die Glocken 2 und 3 zweigeschossig, für die große Glocke 1 eingeschossig.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 759 | 284 | c’’±0 |
| 2 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 700 | 140 | f’’±0 |
| 3 | Meister Herman W(u)st von Wertheim | 15. Jh. | Bronze | 490 | 69 | a’’-3 |