Kath. Pfarrkirche St. Martin in Beuron (Erzabtei) Beuron (Donautal)

Pfarrkirche St. Martin der Erzabtei Beuron

Pfarrkirche St. Martin der Erzabtei Beuron

Pfarrkirche St. Martin der Erzabtei Beuron

Pfarrkirche St. Martin der Erzabtei Beuron

Pfarrkirche St. Martin der Erzabtei Beuron

Die Abteikirche wurde von 1732 bis 1738 im Auftrag des Abtes Rudolf II. von Strachwitz von dem Baumeister Matthäus Scharpf aus Rottweil erbaut, der Hochaltar war ein Hauptwerk von Joseph Anton Feuchtmayer, welches gemeinsam mit den Stuckateuren Dirr entstanden war, und zeigte die Himmelfahrt Mariens. Die beiden Seitenaltäre und die Beichtstühle sind noch erhalten und stammen ebenfalls von Feuchtmayer und Dirr. Die barocke Abteikirche wurde 1872 innen nach der Beuroner Schule überformt. Eine Restaurierung von 1947 hat das meiste davon wieder rückgängig gemacht.
Nach den Angaben des berühmten Glockenforschers Johannes Blessing wurden die sechs Glocken vom Glockengießermeister Georg Wolfart, Lauingen an der Donau, im Jahre 1912/13 gegossen. Es erklingt das sechstimmige Ideal-Sextett. Die Glocken hängen in einem sehr gut durchkonstruierten Stahlglockenstuhl in drei Etagen.
Aufgrund seines einzigartigen musikalischen Werts wurde es im Rundfunk oft in alle Welt übertragen. (Die nebenstehenden Audio-Aufnahmen sind allerdings zu einem Zeitpunkt entstanden, als die Intonation des Geläutes äußerst unbefriedigend war)

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Material

Gussjahr

kg

Ø in mm

Nominal

1

Wolfart, Lauingen

Bronze

1912/13

2272

1560

c’±0

2

Wolfart, Lauingen

Bronze

1912/13

1450

1350

es’+1

3

Wolfart, Lauingen

Bronze

1912/13

1000

1150

f’+1

4

Wolfart, Lauingen

Bronze

1912/13

600

1000

as’+4

5

Wolfart, Lauingen

Bronze

1912/13

450

900

b’+2-

6

Wolfart, Lauingen

Bronze

1912/13

300

780

c’’+2

Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Glocke 5

Glocke 6

Plenum

Standort
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