Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus in Geisingen Geisingen
Die Pfarrkirche St. Nikolaus in Geisingen verfügt über ein vierstimmiges Geläut. Die historischen Glocken zeichnen sich insbesondere durch die Feinheit der Glockenzier und der figürlichen Darstellung auf den Glocken aus. Eine fünfte Glocke (Taufglöckchen) hängt im über der Vierung der Kirche platzierten hölzernen Dachreiter. Die Läuteanlage erfuhr im Zusammenhang mit den im Jahre 2010 durchgeführten Sanierungsarbeiten eine umfangreiche Aufarbeitung.
Der mittig in den Giebel der Pfarrkirche gestellte, massive Glockenturm beherbergt die vier Glocken in einer Glockenstube, welche ein Grundrissmaß von etwa 5m x 5 m und eine lichte Höhe von etwa 3,50 m aufweist.
Der historische Bockstuhl besteht aus drei Gefachen. Im Bereich der alten Glockenlager sind noch die historischen Beschläge, die so genannten Da Vinci Glockenlager sichtbar. Unterhalb der Glockenstube befindet sich ein stillgelegtes historisches Räderuhrwerk.
Die Sanierung der Anlage wurde mit großem Feingefühl geplant und in hoher handwerklicher Qualität durchgeführt.und kann somit für andere Kirchengemeinden als Referenzobjekt dienen.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Material | Gussjahr | kg | Ø in mm | Nominal |
| 1 | Honorez Rozier | Bronze | 1641 | 1100 | 1180 | e’-8 |
| 2 | (Honorez Rozier?) | Bronze | 1642 | 660 | 980 | g’-4 |
| 3 | F. W. Schilling | Bronze | 1960 | 545 | 928 | a’-6 |
| 4 | F. W. Schilling | Bronze | 1960 | 365 | 826 | h’-8 |
| 5* | Grüninger | Bronze |
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| as’’-1 |
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Glocke 5 (Taufglöckchen)
Plenum (vor der Sanierung)
Plenum (nach der Sanierung)