Kath. Pfarrkirche St. Fridolin in Zell im Wiesental Zell im Wiesental

Die Pfarrkirche St. Fridolin in Zell i. W. verfügt über ein imposantes sechstimmiges Geläute der Glockengießerei F. W. Schilling, welches im Jahr 1956 in Heidelberg gegossen wurde. In der Melodielinie erklingt das Idealsextett.
Mitte der 50-er Jahre wurde das erst 4 Jahre alte, sechsstimmige Vorgängergeläute  durch einen Blitzeinschlag zerstört.
In einem mittig über den Eingangsgiebel der Pfarrkirche gestellten, massiven Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl. Die Anlage erfuhr im Jahr 2013 eine umfassende Sanierung. Hierbei wurden die Glocken an neuen Eichenholzjochen aufgehängt und mit neuen Klöppeln ausgestattet. Die getätigten Maßnahmen führen hörbar verbesserten Klangentfaltung der qualitätvollen Glocken.
Der Glockenturm ist auf zwei Seiten mit Uhrenzifferblättern belegt. In den Uhrenschlag sind die Glocken 3 und 4 für den Viertelstundenschlag und die Glocke 1 für den Stundenschlag einbezogen. Das mechanische Uhrwerk befindet sich in einem voll funktionstüchtigen und gepflegten Zustand.

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Material

Gussjahr

kg

Ø in mm

Nominal

1

F. W. Schilling

Bronze

1956

1874

1416

cis’±0

2

F. W. Schilling

Bronze

1956

1247

1225

e’+2

3

F. W. Schilling

Bronze

1956

841

1079

fis’±0

4

F. W. Schilling

Bronze

1956

579

960

gis±0

5

F. W. Schilling

Bronze

1956

418

858

h’+2

6

F. W. Schilling

Bronze

1956

290

760

cis’’±0

Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Glocke 5

Glocke 6

Plenum (vor der Sanierung)

Plenum (nach der Sanierung)

12h-Stundenschlag

Standort
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