Kath. Kapelle Maria Magdalena in Kehl-Kittersburg Kehl-Kittersburg
Die Kapelle Maria Magdalena in Kittersburg verfügt über ein dreistimmiges Geläut. Die Glocken 1 und 2 wurden im Jahr 1955 von den Gebrüdern Bachert in Karlsruhe zu einer aus dem 18. Jahrhundert stammenden Glocke hinzugegossen. In der Melodielinie erklingt ein Molldreiklang.
In einem mittig über den Eingangsgiebel gestellten hölzernen Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl.
In einem mittig über den Eingangsgiebel gestellten hölzernen Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl.
Der Turm ist auf einer Seite mit einem Uhrenzifferblatt belegt. Im Kirchenspeicher steht ein altes, halbmechanisches Uhrwerk der Firma Schneider. Dieses betreibt über eine Automatik das Zeigergetriebe, und auch das Schlagwerk wird von dort getätigt. In den Uhrenschlag sind alle drei Glocken integriert. Die Glocken 2 und 3 übernehmen den Viertelstundenschlag, die Glocke 1 tätigt den Stundenschlag.
Musikalische und technische Daten
| Gießer | Gussjahr | Material | ∅ in mm | kg | Nominal | |
| 1 | Gebr. Bachert, Karlsruhe | 1955 | Bronze | 506 | 76 | g‘‘+2 |
| 2 | Gebr. Bachert, Karlsruhe | 1955 | Bronze | 418 | 43 | b‘‘+3 |
| 3 | Iohan B. Allgeyer, Straßburg | 1715 | Bronze | 350 | 40 | d‘‘+3 |