Katholische Kapelle St. Marien in Hausach-Hauserbach Hausach-Hauserbach
Die Marienkapelle in Hauserbach verfügt über eine Glocke, welche von Benjamin Grüninger im Jahr 1923 in Villingen gegossen wurde.
Die beim Spänlehof gelegene Kapelle wurde 1923 bis 1924 erbaut und am 4. Juni 1924 eingeweiht. Sie entstand als Dankesgelübde von Sylvester Schmid und seiner Frau Luise für seine sichere Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg. Der Bau war wegen der Inflation sehr schwierig, selbst die Glocke war extrem teuer. 1949 wurde die Kapelle erweitert, weil sie nach dem Zweiten Weltkrieg zu klein geworden war. Später folgten mehrere Renovierungen, unter anderem 1999, 2006 und zum 100-jährigen Jubiläum. Dabei wurden Dach, Fassade, Innenraum und Glockenturm erneuert oder verbessert. Im Inneren gibt es eine Muttergottesstatue, Altarbilder, Kreuzwegtafeln und weitere Holzfiguren. Bis heute ist die Kapelle ein wichtiger Ort für Gottesdienste, Maiandachten und das Rosenkranzgebet für den Frieden. Sie ist damit nicht nur ein historisches Gebäude, sondern auch ein lebendiger Ort des Glaubens.
Musikalische und technische Daten
| Gießer | Gussjahr | Material | ∅ in mm | kg | Nominal | |
| 1 | B. Grüninger, Villingen | 1923 | Bronze | 410 | 38 | a''+5 |