Kath. Pfarrkirche St. Silvester in Sauldorf-Boll Sauldorf-Boll

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Die Pfarrkirche St. Silvester in Boll verfügt über ein dreistimmiges Geläut. Die Glocken 1 und 2 stammen von der Glockengießerei Grüninger und wurden im Jahr 1949 in Straß bei Neu-Ulm in der sogenannten Weißbronze gegossen. Die kleine historische Glocke 3 stammt von der Glockengießerei Andreas Hamm. Diese wurde im Jahr 1832 in Frankenthal hergestellt. In der Melodielinie erklingt ein Molldreiklang.
In einem seitlich an den Chorraum gestellten, mittelalterlichen Glockenturm hängen die Glocken in einem historischen, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammenden Holzglockenstuhl. Der eingeschossige Glockenstuhl besteht aus drei Gefachen. 
Die sogenannten Weißbronzeglocken zählen aufgrund ihrer gusstechnischen Struktur zu den ermüdungsbruchgefährdeten Glocken, deren Lebensdauer sehr begrenzt ist. Die Klangentfaltung dieser Glocken ist im Vergleich zu klassischen Bronzeglocken mangelhaft. 
Alle drei Glocken verfügen über ein Schlagwerk. Hierbei tätigt die Glocke 1 den Stundenschlag, die Glocken 2 und 3 übernehmen den Viertelstundenschlag. Der Turm ist auf den zwei Giebelseiten mit Uhrenzifferblättern belegt. Auf einem der Turmzwischengeschosse ist ein stillgelegtes mechanisches Uhrwerk gelagert. Eine Reaktivierung des Uhrwerks wäre aus denkmalpflegerischer Sicht wünschenswert.

Musikalische und technische Daten

  Gießer Gussjahr Material ∅ in mm
kg Nominal
1 Grüninger, Straß b. Neu-Ulm 1949 Weißbronze 1011 600 gis'+4
2 Grüninger, Straß b. Neu-Ulm 1949 Weißbronze 835 350 h'+3
3 Hamm, Frankenthal 1832 Bronze 620   dis''+2
Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Plenum

Standort
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