Kath. Pfarrkirche St. Martin in Riegel Riegel am Kaiserstuhl

Kath. Pfarrkirche St. Martin in Riegel
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Die im barocken Stil errichtete Pfarrkirche St. Martin in Riegel verfügt über ein vierstimmiges Geläut, welches von Friedrich Wilhelm Schilling im Jahr 1955 in Heidelberg gegossen wurde. Eine Besonderheit stellt beim Zusammenläuten aller Glocken ein deutlich hörbarer Residualton dar. Dieser erklingt ähnlich einem des° im Fagott 16‘-Register einer Kirchenorgel und verleiht somit dem Geläute einen einmaligen und unverwechselbaren Klangcharakter. In der Melodielinie erklingt das sogenannte Idealquartett.
In einem mittig über den Eingangsgiebel gestellten massiven Glockenturm hängen die Glocken an Holzjochen in einem aus Douglasienholz gezimmerten Glockenstuhl. 
Der Turm ist auf den vier Hauptseiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. Die Glocken 1, 2 und 3 verfügen über ein Schlagwerk. Hierbei tätigt die Glocke 1 den Stundenschlag, die Glocken 2 und 3 übernehmen den Viertelstundenschlag. Das Schlagwerk und die Zeigergetriebe werden elektromechanisch angetrieben.

Musikalische und technische Daten

  Gießer Gussjahr Material ∅ in mm
kg Nominal
1 F. W. Schilling, Heidelberg (Martin von Tours) 1955 Bronze 1118 891 f'-2
2 F. W. Schilling, Heidelberg (Maria) 1955 Bronze 917 482 as'±0
3 F. W. Schilling, Heidelberg (Coelestin) 1955 Bronze 820 343 b'-2
4 F. W. Schilling, Heidelberg (Bernhard von Baden) 1955 Bronze 755 294 des"-1
Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Plenum

Video
Glockenläuten


Standort
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