Kath. Filialkirche St. Marien (Rosenkranzkönigin) in Laufenburg-Rhina
Kath. Filialkirche St. Marien (Rosenkranzkönigin) in Laufenburg-Rhina Laufenburg
Die Filialkirche St. Marien in Rhina verfügt über ein vierstimmiges Geläut. Die Glocken 1, 2 und 4 wurden im Jahr 1959 von der Glockengießerei Friedrich Wilhelm Schilling in Heidelberg, die Glocke 3 im Jahr 2003 von der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe gegossen. In der Melodielinie erklingt ein ausgefüllter Molldreiklang.
In einem freistehenden Glockenturm hängen die Glocken an Holzjochen in einem Eichenholzglockenstuhl.
Der ehemalige Glockensachverständige Kurt Kramer schreibt in seinem im Jahr 2003 verfassten Abnahmegutachten: „Die neue Glocke ist ein sehr schönes Klanginstrument, was schon bei der Werkprüfung zu hören war. Sie dominiert durch ihre Klangfülle das Geläute, ohne dass dadurch die Balance innerhalb des Geläutes verloren gegangen wäre. Sie ergänzt die vorhandenen Glocken nahtlos und ist darüber hinaus ein Musikinstrument mit Wärme, Fülle und Klangausstrahlung. Das Geläute wurde durch die Ergänzung klangschöner und vor allem liturgisch reicher nutzbar. (…) Die sehr differenzierte und ausdrucksvolle Glockenzier von Benedict Schaufelberger lässt im wahrsten Sinne des Wortes Klangbilder entstehen.“
In einem freistehenden Glockenturm hängen die Glocken an Holzjochen in einem Eichenholzglockenstuhl.
Der ehemalige Glockensachverständige Kurt Kramer schreibt in seinem im Jahr 2003 verfassten Abnahmegutachten: „Die neue Glocke ist ein sehr schönes Klanginstrument, was schon bei der Werkprüfung zu hören war. Sie dominiert durch ihre Klangfülle das Geläute, ohne dass dadurch die Balance innerhalb des Geläutes verloren gegangen wäre. Sie ergänzt die vorhandenen Glocken nahtlos und ist darüber hinaus ein Musikinstrument mit Wärme, Fülle und Klangausstrahlung. Das Geläute wurde durch die Ergänzung klangschöner und vor allem liturgisch reicher nutzbar. (…) Die sehr differenzierte und ausdrucksvolle Glockenzier von Benedict Schaufelberger lässt im wahrsten Sinne des Wortes Klangbilder entstehen.“
Musikalische und technische Daten
| Gießer | Gussjahr | Material | ∅ in mm | kg | Nominal | |
| 1 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 1040 | 762 | g'-5 |
| 2 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 927 | 538 | b'-3 |
| 3 | Albert Bachert, Karlsruhe | 2003 | Bronze | 820 | 357 | c''-3 |
| 4 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 807 | 363 | d''-5 |