Kath. Pfarrkirche St. Bonifatius in Karlsruhe Karlsruhe
Der bekannte Kirchenbaumeister Johannes Schroth, ehemaliger Leiter des Erzbischöflichen Bauamtes Karlsruhe, entwarf die neuromanische Kirche in historisierendem Stil mit vereinzelten Jugendstil-Elementen. Im Jahr 2008 wurde das 100-jährige Bestehen gefeiert. In einem sehr großen Glockenturm hängen in einer hallenartigen Glockenstube vier Glocken des Bochumer Vereins aus dem Jahr 1923. Die Läuteanlage erfuhr im Zusammenhang mit der Außenrenovation im Jahr 2011 eine umfassende Sanierung.
Die großzügigen Platzverhältnisse innerhalb der Glockenstube würden eine Geläutergänzung durch zwei neue Bronzeglocken mit den Tönen fis‘ und gis‘ zulassen. Neben einer größeren liturgischen Variabilität könnte die vorgeschlagene Ergänzung dem ganzen Geläute größeren melodischen Reichtum, mehr Glanz und mehr Wärme geben. Sie würde die klanglichen Schwächen der Stahlglocken ein wenig ausgleichen und insgesamt durch größere Kontrastwirkung die Fülle des Geläutes und seine Tiefe noch steigern. Zur akustischen Veranschaulichung soll die nebenstehende Klangsimulation dienen.
Eine Realisierung dieses Vorhabens ist aus finanziellen Gründen derzeit nicht möglich.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation | 1923 | Stahl | 2100 | 3900 | gis°+2 |
| 2 | Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation | 1923 | Stahl | 1773 | 2250 | h°+2 |
| 3 | Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation | 1923 | Stahl | 1574 | 1560 | cis’+3 |
| 4 | Bochumer Verein für Gußstahlfabrikation | 1923 | Stahl | 1430 | 1200 | dis’+1 |
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Quartett (nach der Sanierung)
Quartett (vor der Sanierung)
Simulation Sextett
mit neuer fis' + gis'