Kath. Pfarrkirche St. Michael in Küssaberg-Rheinheim Küssaberg-Rheinheim
Die Pfarrkirche St. Michael in Rheinheim verfügt über ein vierstimmiges Geläut. Dieses wurde im Jahr 1953 von der Glockengießerei Kurtz in Stuttgart gegossen. In der Melodielinie erklingt das sogenannte Idealquartett. In einem seitlich an das Langhaus der Pfarrkirche angestellten, mittelalterlichen Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl. Die Anlage erfuhr im Jahr 2025 ein Teilsanierung.
Der Turm ist auf zwei Seiten mit Uhrenzifferblättern belegt. Alle vier Glocken sind mit einem Hammerwerk ausgestattet. Die Glocke 1 übernimmt den Stundenschlag, die Glocken 2, 3 und 4 tätigen den Viertelstundenschlag. Das Schlagwerk und die Zeigergetriebe werden von einer elektromechanischen Turmuhr betrieben.
Der ehemalige Glockensachverständige der Erzdiözese Freiburg, Kurt Kramer schreibt in seinem im Jahr 1992 verfassten Bericht: „Das Geläute von Heinrich Kurtz, Stuttgart, in der St. Michaelskirche in Rheinheim gehört zu den außergewöhnlich schönen in unserem Bistum. Das Geläute strahlt Wärme aus und verfügt über eine Klangfülle, die bei einem Vierergeläute als seltener Glücksfall bezeichnet werden darf. Auch dieses Geläute bestätigt, dass Heinrich Kurtz aus Stuttgart zu den großen Glockengießern des 20. Jahrhunderts zählt.“
Der Turm ist auf zwei Seiten mit Uhrenzifferblättern belegt. Alle vier Glocken sind mit einem Hammerwerk ausgestattet. Die Glocke 1 übernimmt den Stundenschlag, die Glocken 2, 3 und 4 tätigen den Viertelstundenschlag. Das Schlagwerk und die Zeigergetriebe werden von einer elektromechanischen Turmuhr betrieben.
Der ehemalige Glockensachverständige der Erzdiözese Freiburg, Kurt Kramer schreibt in seinem im Jahr 1992 verfassten Bericht: „Das Geläute von Heinrich Kurtz, Stuttgart, in der St. Michaelskirche in Rheinheim gehört zu den außergewöhnlich schönen in unserem Bistum. Das Geläute strahlt Wärme aus und verfügt über eine Klangfülle, die bei einem Vierergeläute als seltener Glücksfall bezeichnet werden darf. Auch dieses Geläute bestätigt, dass Heinrich Kurtz aus Stuttgart zu den großen Glockengießern des 20. Jahrhunderts zählt.“
Die Klangfülle begründet sich u. a. über einen deutlich hörbaren tieftönenden Residualton. Er erklingt ähnlich einem C im Fagott 16‘-Register einer Kirchenorgel und verleiht somit dem Geläute einen einmaligen und unverwechselbaren Klangcharakter.
Musikalische und technische Daten
| Gießer | Gussjahr | Material | ∅ in mm | kg | Nominal | |
| 1 | Heinrich Kurtz, Stuttgart | 1953 | Bronze | e'+1 | ||
| 2 | Heinrich Kurtz, Stuttgart | 1953 | Bronze | g'+1 | ||
| 3 | Heinrich Kurtz, Stuttgart | 1953 | Bronze | a'+1 | ||
| 4 | Heinrich Kurtz, Stuttgart | 1953 | Bronze | c''+1 |
Audio
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Plenum (vor der Sanierung)
Plenum (nach der Sanierung)
Video
Glockenläuten
Standort
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