Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Birnau verfügt über ein imposantes fünfstimmiges Geläut. Die Glocken 3 und 5 bilden den Rest des im Jahr 1961 von der Glockengießerei F. W. Schilling in Heidelberg gegossenen, vierstimmigen Geläutes. Aufgrund von schwingungsdynamischen Problemen des Turmes, insbesondere beim Läuten der kleinen es‘‘-Glocke wurde die Disposition grundlegend geändert. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 1990 die Glocken 1, 2 und 4 von der Karlsruher Glockengießerei hinzugegossen. In der Melodielinie erklingt das ausgefüllte Salve Regina-Motiv.
In einem mittig über den Eingangsgiebel der Barockkirche gestellten, massiven Glockenturm hängen die Glocken in einem historischen Holzglockenstuhl.
Der Turm ist auf vier Seiten mit großen Uhrenzifferblättern bestückt. Innerhalb des Kirchraumes gibt es drei weitere Uhren.Das wertvolle mechanische Uhrwerk wurde vor etwa 40 Jahren sehr aufwendig und im Sinne der Denkmalpflege restauriert und instandgesetzt. Alle Zeigergetriebe und Schlagwerke werden von dieser Mechanik angetrieben. Die Glocken 1, 3, 4 und 5 verfügen über ein Schlagwerk. Hierbei übernimmt die Glocke 1 den Stundenschlag, die Glocken 3, 4 und 5 tätigen den Viertelstundenschlag.
Kath. Kloster- und Kuratiekirche St. Marien in Birnau Uhldingen-Mühlhofen
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Karlsruher Glockengießerei | 1990 | Bronze | 1255 | 1443 | e'-1 |
| 2 | Karlsruher Glockengießerei | 1990 | Bronze | 1113 | 972 | fis'-3 |
| 3 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1961 | Bronze | 1031 | 736 | gis'-1 |
| 4 | Karlsruher Glockengießerei | 1990 | Bronze | 926 | 655 | h'-1 |
| 5 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1961 | Bronze | 854 | 450 | cis''-2 |
Audio
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Glocke 5
Plenum
Video
Video Marienuhr
Video mechanische Turmuhr
Video Monduhr
Video Ortszeituhr
Video Pendel
Video Uhrengetriebe
Standort
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