Kath. Pfarrkirche Liebfrauen in Pforzheim-Dillweißenstein Pforzheim Dillweißenstein
Die Pfarrkirche Liebfrauen in Dillweißenstein verfügt über ein fünfstimmiges Geläut. Die Glocken 1, 2, 3 und 4 stammen von der Glockengießerei F. W. Schilling und wurden im Jahr 1958 in Heidelberg gegossen. Die kleinste Glocke 5 wurde im Jahr 1911 von B. Grüninger in Villingen gegossen. In der Melodielinie erklingt das ausgefüllte Molldur-Quintett.
In einem seitlich an den Chorraum der Pfarrkirche gestellten, massiven Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl.
Der Turm ist auf vier Seiten mit elektromechanisch angetriebenen Uhrenzifferblättern bestückt. Auf einem der Turmzwischengeschosse steht ein altes, jedoch stillgelegtes Uhrwerk der Firma Schneider, Schonach. Die Glocken 1, 2, 3 und 4 sind mit einem Schlagwerk ausgestattet. Hierbei übernimmt die große Glocke 1 den Stundenschlag, die Glocken 2, 3 und 4 tätigen den Viertelstundenschlag.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1958 | Bronze | 1418 | 1861 | cis'-4 |
| 2 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1958 | Bronze | 1231 | 1229 | e'-2 |
| 3 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1958 | Bronze | 1087 | 864 | fis'-4 |
| 4 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1958 | Bronze | 965 | 592 | gis'-4 |
| 5 | B. Grüninger, Villingen | 1911 | Bronze | 783 | 307 | h'±0 |