Kath. Pfarrkirche St. Symphorian in Zell am Harmersbach Zell a. H.

Die Pfarrkirche verfügt über ein fünfstimmiges Geläut der Glockengießerei F. W. Schilling, welches im Jahr 1950 in Heidelberg gegossen wurde. In der Melodielinie erklingt ein ausgefülltes Moldurquintett.
In einem mittig über den Eingangsgiebel der Pfarrkirche gestellten, massiven Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl. Die Anlage erfuhr im Jahr 2017 eine umfassende Sanierung. Hierbei wurden die Glocken an neuen Eichenholzjochen aufgehängt und mit neuen Rundballenklöppeln ausgestattet. Die getätigten Maßnahmen führen zu einer hörbaren Verbesserung der Klangentfaltung der Glocken.
Der Turm ist auf vier Seiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. Die Glocken 1 und 2 übernehmen den wiederholenden Stundenschlag, die Glocken 3, 4 und 5 tätigen den Viertelstundenschlag. Auf einem der Turmzwischengeschosse steht noch ein altes stillgelegtes Räderuhrwerk. Eine Reaktivierung dieses wertvollen Uhrwerks wäre aufgrund der weitestgehend vollständig erhaltenen Mechanik jederzeit möglich.

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Gussjahr

Material

Ø in mm

kg

Nominal

1

F. W. Schilling

1950

Bronze

1485

1941

c'+5

2

F. W. Schilling

1950

Bronze

1230

1082

es'+5

3

F. W. Schilling

1950

Bronze

1080

726

f'+5

4

F. W. Schilling

1950

Bronze

975

502

g'+5

5

F. W. Schilling

1950

Bronze

800

273

b'+7

Audio

Glocke 1 (Hl. Dreifaltigkeit)

Glocke 2 (Hl. Maria)

Glocke 3 Hl. Symphorian)

Glocke 4 (Herz Jesu)

Glocke 5 (Hl. Joseph)

Plenum (nach der Sanierung)

Plenum (vor der Sanierung)

Standort
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