Kath. Pfarrkirche St. Margarethen in Waldkirch Waldkirch

Die in den Jahren 1732-34  von dem Vorarlberger Baumeister Peter Thumb errichtete barocke Saalkirche St. Margarethen in Waldkirch beherbergt ein insgesamt neunstimmiges Geläut, wobei erst im Jahr 2003 der ursprüngliche Bestand des alten Geläutes wiederhergestellt werden konnte. Die drei größten der insgesamt fünf Glocken von F. W. Schilling verblieben im Geläute. Die beiden kleineren Glocken von 1956 wurden gegen die beiden in Kapellen ausgelagerten Glocken aus dem Jahr 1698 ausgetauscht. Bis auf die in der Turmlaterne untergebrachte Scheidglocke (h‘‘-8) hängen alle Glocken im barocken Glockenstuhl. In dem wieder zusammengeführten Geläut verbinden sich alte und neue Instrumente. Es erklingt aufgrund der ungewöhnlichen und einzigartigen Tonfolge von besonderem Reiz.
Der Turm ist auf vier Seiten mit großformatigen Uhrenzifferblättern belegt. In das Uhrschlagwerk sind folgende Glocken eingebunden: Glocke 1 tätigt den Stundenschlag, die Glocken 3, 5, 6 und 7 übernhemen den Viertelstundenschlag.

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Gussjahr

Material

Ø in mm

kg

Nominal

1

Jerg zu Straßburg

1517

Bronze

1650

3100

cis'-5

2

Matthias Edel II, Straßburg

1769

Bronze

1590

1550

cis'+3

3

F. W. Schilling, Heidelberg

1956

Bronze

1347

1683

e'-4

4

F. W. Schilling, Heidelberg

1956

Bronze

1192

1160

fis'-4

5

F. W. Schilling, Heidelberg

1956

Bronze

1042

754

gis'-4

6

I. J. Thouvenel

1698

Bronze

930

350

h'-6

7

I. J. Thouvenel

1698

Bronze

740

270

cis2-14

8

I. J. Thouvenel

1698

Bronze

630

190

dis2 -13

9

I. J. Thouvenel

1698

Bronze

435

45

h2-8

 
Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Glocke 5

Glocke 6

Glocke 7

Glocke 8

Glocke 9

Plenum

Dokumente
Standort
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