Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim Külsheim-Uissigheim

Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim
Kath. Pfarrkirche St. Laurentius in Külsheim-Uissigheim

Die Pfarrkirche St. Laurentius in Uissigheim verfügt über ein einzigartiges mittelalterliches Dreiergeläut. Die große Glocke 1 stammt aus dem Jahre 1493, die Glocke 2 aus dem Jahre 1615 und die kleine Glocke 3 aus dem Jahre 1703. Die kleine Glocke wurde im Jahr 1956 von der Fa. Lachenmeyer geschweißt. In der Melodielinie erklingt ein Moll-Akkord.
In dem seitlich an der im 19. Jahrhundert erweiterten und umgebauten Pfarrkirche steht ein aus dem 12. Jahrhundert stammender mittelalterlicher Glockenturm. Die Glocken hängen in einem historischen Holzglockenstuhl.
Die im Jahr 2019 durchgeführte Sanierung der Läuteanlage erfolgte auf Grundlage der ingenieurtechnischen Planungen des Instituts ProBell®. Hierbei wurden die Glocken in ihrer Anschlagrichtung gedreht, über Flacheisenbänder an neuen Holzjochen aufgehängt und mit einem neuen Klöppelsatz ausgestattet. Die getätigten Maßnahmen führen nunmehr zu einer bestmöglichen Schonung der historischen Glocken im Läutebetrieb.
Der Turm ist auf einer Seite mit einem Uhrenzifferblatt bestückt. Auf einem der Turmzwischengeschosse wird ein sehr altes mechanisches Räderuhrwerk aufbewahrt. Das Uhrwerk ist stillgelegt. Eine Reaktivierung dieses Uhrwerks ist jederzeit möglich. Alle drei Glocken sind in den Uhrenschlag integriert. Sie verfügen über ein Magnetschlagsystem. Die große Glocke 1 übernimmt den Stundenschlag, die Glocken 2 und 3 tätigen den Viertelstundenschlag.
Der ehemalige Glockensachverständige der Erzdiözese Freiburg, Kurt Kramer, schreibt in seinem im Jahr 1992 verfassten Bericht: „Die drei historischen Glocken, deren Schlagtonfolge nicht dem musikalischen Ideal entspricht, vereinen sich dennoch zu einem sehr reizvollen und ausgewogenen Geläute. Die drei Glocken aus unterschiedlichen Jahrhunderten, mit unterschiedlichem Klangcharakter ausgestattet, verfügen über eine Klangansprache, die über innenharmonische Ungereimtheiten hinaus zu einem einheitlichen klangschönen Geläute führt.“

Musikalische und technische Daten

  Gießer Gussjahr Material ∅ in mm
kg Nominal
1 Bernhart Lachaman (I) 1493 Bronze 1090 822 g'±0
2 Sigmund Arnolt 1615 Bronze 900 455 b'+2
3 (Joh. Ignaz Kopp), Würzburg 1703 Bronze 710 232 d"+11
 
Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Plenum (nach der Sanierung)

Plenum (vor der Sanierung)

Dokumente
Video
Glockenstube


Standort
zur Karte