Kath. Pfarrkirche Christkönig in Titisee-Neustadt Titisee-Neustadt

Die Pfarrkirche Christkönig in Titisee wurde im Jahre 1936 erbaut und zählt daher zu den wenigen Kirchen, die während der Nazi-Diktatur erbaut wurden. Das vierstimmige Geläut der Glockengießerei Friedrich Wilhelm Schilling aus dem Jahre 1955 erklingt im ausgefüllten Durmotiv.
In dem seitlich an das Langhaus gestellten, massiven Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl. Die Anlage erfuhr im Jahr 2017 eine umfassende Sanierung. Hierbei wurden die Glocken an neuen Eichenholzjochen aufgehängt und mit einem neuen Klöppelsatz ausgestattet. Die getätigten Maßnahmen führen zu einer hörbaren Verbesserung der Klangentfaltung.
Der Turm ist allseitig mit Uhrenzifferblättern belegt. Unterhalb der Glockenstube ist noch ein großes, voll funktionsfähiges, mechanisches Räderuhrwerk aufgestellt. Dieses betreibt das Zeigergetriebe. In den Uhrenschlag sind alle Glocken integriert. Die Glocken 2, 3 und 4 tätigen den Viertelstundenschlag, die große Glocke 1 den Stundenschlag.

 

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Gussjahr

Material

Ø in mm

kg

Nominal

1

F. W. Schilling, Heidelberg

1955

Bronze

1348

1641

d'-3

2

F. W. Schilling, Heidelberg

1955

Bronze

1240

1274

e'-3

3

F. W. Schilling, Heidelberg

1955

Bronze

1096

871

fis'-5

4

F. W. Schilling, Heidelberg

1955

Bronze

975

647

a'-3

Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Plenum (nach der Sanierung)

Plenum (vor der Sanierung)

Standort
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