Kath. Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Offenburg Offenburg
Die von Johannes Schroth Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Offenburg verfügt über ein fünfstimmiges Geläut der Glockengießerei Junker aus der sogenannten Briloner Sonderbronze aus dem Jahr 1949. Die Glocken sind auf zwei Türme verteilt. Im nordseitigen Turm befinden sich die großen Glocken 1 und 2, im südseitigen Turm die Glocken 3, 4 und 5. In der Melodielinie erklingt das ausgefüllte Molldurquintett.
Im nordseitigen Turm ist ein eingeschossiger Holzglockenstuhl eingebaut, er besteht aus zwei Gefachen. In ihm hängen die beiden großen Glocken.
Der südseitige Glockenturm beherbergt die drei kleinen Glocken ebenfalls in einem Holzglockenstuhl, der aus drei Gefachen besteht.
Im Nordturm ist unterhalb der Glockenstube noch der Uhrenkasten eines großen, mechanischen Räderuhrwerks vorhanden. Das Herzstück dieses Uhrwerks ist im Vorraum der Orgelempore aufgestellt, die restlichen Bestandteile befinden sich noch im Uhrenkasten.
In den Uhrenschlag integriert sind folgende Glocken: Die Glocken 3, 4 und 5 übernehmen den Viertelstundenschlag, die Glocken 1 und 2 den wiederholenden Stundenschlag. Beide Türme verfügen auf jeweils allen vier Seiten über großformatige Uhrenzifferblätter.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Junker, Brilon | 1949 | Sonderbronze | 1680 | 2580 | h°-5 |
| 2 | Junker, Brilon | 1949 | Sonderbronze | 1400 | 1520 | d'-3 |
| 3 | Junker, Brilon | 1949 | Sonderbronze | 1250 | 1110 | e'-2 |
| 4 | Junker, Brilon | 1949 | Sonderbronze | 1110 | 740 | fis'±0 |
| 5 | Junker, Brilon | 1949 | Sonderbronze | 940 | 460 | a'-2 |