Die im 18. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche St. Andreas in Ubstadt verfügt über ein fünfstimmiges Geläut der Glockengießerei Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg, aus dem Jahr 1959.
In der Melodielinie erklingt das ausgefüllte Durmoll-Motiv. Das Geläute ist auf das evangelische Nachbargeläute abgestimmt. Somit können die Glocken als Stadtgeläute gemeinsam geläutet werden.
Die Glocken hängen In einem seitlich an das Langhaus angestellten massiven Glockenturm in einem Stahlglockenstuhl.
Die Läuteanlage erfuhr im Jahr 2014 eine umfassende Sanierung. Hierbei wurden u. a. die Glocken an neuen Eichenholzjochen aufgehängt und mit einem neuen Klöppelsatz ausgestattet. Diese Maßnahme führte zu einer hörbaren Verbesserung der Klangentfaltung der qualitätvollen Schillinglocken.
Der Turm ist auf drei Seiten mit Uhrenzifferblättern ausgestattet. In den Uhrenschlag sind alle fünf Glocken integriert: Die Glocken 2 bis 4 übernehmen ein wechselndes Viertelstundenschlagmotiv, die große Glocke 1 tätigt den Stundenschlag.
Unterhalb der Glockenstube ist ein voll elektrifiziertes Räderuhrwerk aufgestellt.
Kath. Pfarrkirche St. Andreas in Ubstadt Ubstadt-Weiher
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 1423 | 1716 | des'+1 |
| 2 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 1118 | 929 | f'-1 |
| 3 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 962 | 590 | as'+1 |
| 4 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 914 | 505 | b'-1 |
| 5 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 809 | 340 | c"-1 |
Audio
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Glocke 5
Plenum (nach der Sanierung)
Plenum (vor der Sanierung)
Standort
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