Kath. Pfarrkirche St. Patricius in Rosenfeld-Heiligenzimmern Rosenfeld-Heiligenzimmern
Die 1850 im neogotischen Baustil fertiggestellte Pfarrkirche St. Patricius in Heiligenzimmern verfügt über eine dreistimmiges Geläut. Die Glocken 1 und 2 stammen von der Glockengießerei Junker und sind aus der so genannten Briloner Sonderbronze; Glocke 3 ist eine Glocke von 1896 von Glockengießer Zoller. In der Melodielinie erklingt ein Durdreiklang.
Die Glocken hängen in einem Glockenstuhl, welcher aus zwei Gefachen besteht und im linken Gefach zweigeschossig ist. Die Stelle oberhalb von Glocke 1 ist derzeit frei und würde grundsätzlich Platz für eine kleine vierte Glocke bieten, beispielsweise für eine kleine Glocke zur Vervollständigung des Salve-Regina-Motivs oder aber auch zur Auffüllung der großen Terz zwischen Glocke 1 und 3. Derzeit ist das Geläute für die Größe der Pfarrkirche eher etwas unterdimensioniert.
In den Uhrenschlag integriert sind derzeit alle drei Glocken: Die Glocken 3 und 2 übernehmen den Viertelstundenschlag, die Glocke 1 den Stundenschlag. Der Turm verfügt unterhalb der Glockenstube auf drei Seiten über Uhrenzifferblätter.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Junker, Brilon | 1950 | Sonderbronze |
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| g'-1 |
| 2 | Junker, Brilon | 1950 | Sonderbronze |
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| h'±0 |
| 3 | Zoller, Biberach | 1896 | Bronze | 620 |
| d"+4 |