Kath. Pfarrkirche St. Verena in Deggenhausertal-Roggenbeuren Deggenhausertal -Roggenbeuren
Die spätgotische Pfarrkirche St. Verena in Roggenbeuren verfügt über ein fünfstimmiges Geläut der Glockengießerei Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg, aus dem Jahr 1959. In der Melodielinie erklingt das ausgefüllte Moll-Dur-Quintett.
In dem seitlich an den Chorraum angestellten massiven, im Basisgeschoss romanischen Glockenturm hängen die Glocken in einem alten Holzglockenstuhl. Im Rahmen der im Jahr 2020 durchgeführten Außensanierung erfuhr auch die Läuteanlage eine technische Generalüberholung. Hierbei wurden unter anderem die Glocken an neuen Eichenholzjochen aufgehängt und mit neuen Klöppeln ausgestattet. Die getätigten Maßnahmen führen zu einer hörbaren Verbesserung der Klangentfaltung des qualitätvollen Schillingeläuts.
Der Turm ist auf allen vier Seiten mit Uhrenzifferblätter belegt.
Im Kirchenspeicher, und zwar über dem Chorraum, ist noch ein sehr altes mechanisches Uhrwerk abgestellt. Das jetzige elektrische Uhrwerk steht unterhalb der Glockenstube auf einem der Turmzwischengeschosse. In den Uhrenschlag integriert sind die Glocke 2 für den Stundenschlag und die Glocken 3, 4 und 5 für den Viertelstundenschlag.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 1386 | 1855 | d'±0 |
| 2 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 1146 | 1026 | f'+2 |
| 3 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 1020 | 715 | g'±0 |
| 4 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 905 | 494 | a'±0 |
| 5 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1959 | Bronze | 807 | 359 | c"+2 |