Kath. Pfarrkirche St. Valentin in Limbach Limbach
Die Pfarrkirche St. Valentin in Limbach verfügt über ein vierstimmiges Geläut: Drei Glocken wurden von der Glockengießerei Friedrich Wilhelm Schilling im Jahr 1950 zu der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Glocke des Glockengießers Lachaman hinzugegossen.
Es erklingt das so genannte Idealquartett, eine Kombination des dreistimmigen Te Deum und des Gloria-Motivs.
Infolge der Brandkatastrophe vom 17.09.2003 erfuhr die Gesamtanlage eine grundlegende Sanierung.
Der seitlich an dem Chorraum der Kirche angestellte, sehr alte Glockenturm beherbergt die Glocken in einem Holzglockenstuhl. Alle vier Glocken hängen über Bandeisenbeschläge an formschönen gestalteten Eichenholzjochen.
Der Turm verfügt auf drei Seiten über Uhrenzifferblätter. In den Uhrenschlag sind alle vier Glocken integriert. Die Glocke 1 übernimmt den Stundenschlag, die Glocken 2, 3 und 4 den Viertelstundenschlag.
Der Wiederaufbau der Pfarrkirche fand unter der Federführung des Erzbischöflichen Bauamts Heidelberg, Herrn Dr. Wolf-Holzäpfel, statt.
Die künstlerische Ausgestaltung des Raum lag in den Händen von Frau Gabriele Wilpers.
Musikalische und technische Daten
|
| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | F. W. Schilling | 1950 | Bronze | 1283 | 1413 | e'-1 |
| 2 | F. W. Schilling | 1950 | Bronze | 1077 | 820 | g'-2 |
| 3 | Bernhart Lachaman (I) | 1489 | Bronze | 1030 | ~700 | a'-3 |
| 4 | F. W. Schilling | 1950 | Bronze | 782 | 291 | c"±0 |