Kath. Pfarrkirche St. Gallus in Rangendingen Rangendingen

Kath. Pfarrkirche St. Gallus in Rangendingen
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Die Pfarrkirche St. Gallus in Rangendingen verfügt über ein insgesamt fünfstimmiges Geläut. Die Glocken 1, 3 und 4 stammen von dem Glockengießer Heinrich Kurtz. Sie wurden im Jahr 1952 in Stuttgart gegossen. Bei den Glocken 2 und 5 handelt es sich um historische Glocken. Die kleine Glocke 5 wird als Totenglocke geläutet. In der Melodielinie der Glocken 1, 2, 3 und 4 erklingt das Salve Regina-Motiv.
In einem mittig vor den Eingangsgiebel gestellten, massiven Glockenturm hängen die Glocken in einem historischen Holzglockenstuhl. Auf Höhe der Glockenstube verfügt der Turmschaft über einen achteckigen Grundriss. Aufgrund schwingungsdynamischer Probleme erfuhr die Anlage im Jahr 2007 eine umfassende Sanierung. 
Der Turm ist auf vier Seiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. Die Glocken 1 bis 4 sind mit einem Uhrschlagwerk ausgestattet. Auf einer der Turmetagen ist ein stillgelegtes mechanisches Uhrwerk in einem Uhrenkasten aufgestellt. Aufgrund des ausgezeichneten Zustandes wäre eine Reaktivierung aus denkmalpflegerischer Sicht anzustreben.

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Material

Gussjahr

Gewicht

Ø in mm

Nominal

1

Heinrich Kurtz, Stuttgart

Bronze

1952

1133

1195

f’ +8

2

H. Eger

Bronze

1456

650

1000

a’ +10

3

Heinrich Kurtz, Stuttgart

Bronze

1952

323

788

c’’ +11

4

Heinrich Kurtz, Stuttgart

Bronze

1952

226

700

d’’ +11

5

O. Klain

Bronze

1461

75

450

h’’ +2

 
Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Glocke 5

Plenum

Dokumente
Standort
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