Kath. Pfarrkirche St. Johann in Donaueschingen Donaueschingen
Die Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute Stadtpfarrkirche St. Johann in Donaueschingen verfügt über zwei Glockentürme. Jedoch ist nur der westseitige Turm mit Glocken bestückt. Im Ostturm könnte ein künftig freiwerdendes Geläut zur Aufhängung kommen. Neben den zwei aus dem Jahre 1861 stammenden Glocken der Glockengießerei Rosenlecher aus Konstanz wurden nach dem 2. Weltkrieg die beiden Grüninger-Glocken für St. Johann gegossen; die kleine Rosenlecher-Glocke von 1875 stammt aus der kath. Kirche in Bleibach und wurde im Jahr 1950 käuflich erworben.
In der Melodielinie erklingt das erweiterte Salve Regina Motiv.
Die Glocken 1 bis 4 hängen in einem Holzglockenstuhl aus den fünfziger Jahren in zwei Gefachen auf zwei Etagen, die Glocke 5 ist zwischen zwei Deckenbalken oberhalb des Glockenstuhls eingebaut.
Die Türme sind auf jeweils drei Seiten mit Uhrenzifferblätter bestückt. Der Viertelstundenschlag wird von den Glocken 4, 3 und 2 übernommenen, der Stundenschlag von Glocke 1.
Musikalische und technische Daten
| Gießer | Gussjahr | Material | ∅ in mm | kg | Nominal | |
| 1 | Karl Rosenlächer, Konstanz | Bronze | 1861 | 2400 | 1560 | c’+3 |
| 2 | B. Grüninger, Straß b. Neu-Ulm | Bronze | 1950 | 1200 | 1220 | e’+4 |
| 3 | Karl Rosenlächer | Bronze | 1861 | 550 | 1030 | g’+5 |
| 4 | B. Grüninger, Straß b. Neu-Ulm | Bronze | 1950 | 450 | 900 | a’+4 |
| 5 | Karl Rosenlächer, Konstanz | Bronze | 1875 | 270 | 810 | c’’+3 |