Kath. Pfarrkirche St. Jodokus in Gaggenau-Ottenau Gaggenau

Die Pfarrkirche St. Jodokus in Ottenau verfügt über ein fünfstimmiges Geläut. Die Glocken 1 bis 4 wurden im Jahr 1954 von der Gießerei Hamm in Frankenthal gegossen, die kleine Glocke 5 unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg im Jahr 1928, von der Glockengießerei Grüninger in Villingen. In der Melodielinie erklingt das um eine Septime erweiterte Salve Regina-Motiv. Die Anlage erfuhr im Jahr 2017 eine umfassende Sanierung. Hierbei wurden die Glocken an neuen Eichenholzjochen aufgehängt und mit einem freiformgeschmiedeten Rundballenklöppelsatz ausgestattet.
In einem seitlich an den Chorraum der Pfarrkirche gestellten, massiven Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl. 
Der Turm verfügt auf zwei Seiten über Uhrenzifferblätter. Unterhalb der Glockenstube ist ein Räderuhrwerk aufgestellt. Dieses ist in Betrieb und wird über die Funkhauptuhr gesteuert. In den Uhrenschlag sind die vier Hamm-Glocken integriert. Die große Glocke 1 übernimmt den Stundenschlag, die Glocken 2, 3 und 4 tätigen den Viertelstundenschlag.

Musikalische und technische Daten

  Gießer Gussjahr Material ∅ in mm
kg Nominal
1 Hamm, Frankenthal 1954 Bronze 1492 1660 c'+2
2 Hamm, Frankenthal 1954 Bronze 1234 1000 e'+0
3 Hamm, Frankenthal 1954 Bronze 1037 620 g'+2
4 Hamm, Frankenthal 1954 Bronze 921 440 a'+2
5 B. Grüninger, Villingen 1928 Bronze 770 267 h'±0
 
Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Plenum (nach der Sanierung)

Plenum (vor der Sanierung)

Video
Glockenläuten


Standort
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