Die Kapelle St. Markus in Taisersdorf verfügt über ein zweistimmiges Geläut. Die im 18. Jahrhundert gegossene Glocke stammt von der Glockengießerei Leonhard Rosenlecher aus Konstanz. Glocke 2 wurde von Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg im Jahr 1960 hinzugegossen. Die Glocken stehen im Intervall einer kleinen Terz zueinander.
In einem mittig in den First der Kapelle gestellten, sechseckigen Dachreiter hängen die zwei Glocken in einem neuen Stahlglockenstuhl. Die Anlage erfuhr im Jahr 2016 eine umfassende Sanierung. Die Erneuerung der Läutearmaturen führt zu einer hörbaren Verbesserung der Klangentfaltung der Glocken.
Der Turm verfügt auf der Straßenseite über ein Uhrenzifferblatt. In den Uhrenschlag sind beide Glocken integriert. Die kleine Glocke übernimmt den Viertelstundenschlag und die Rosenlecherglocke den Stundenschlag.
Kath. Kapelle St. Markus in Taisersdorf Owingen-Taisersdorf
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Leonhard Rosenlecher | 1751 | Bronze | 630 | ~ 150 | es"+7 |
| 2 | Friedrich Wilhelm Schilling | 1960 | Bronze | 524 | 94 | ges"+7 |
Audio
Glocke 1
Glocke 2 (Bruder Klaus)
Plenum (nach der Sanierung)
Plenum (vor der Sanierung)
Dokumente
Standort
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