Kath. Pfarrkirche St. Ulrich in Villingen-Schwenningen-Obereschach Villingen-Schwenningen-Obereschach
Die Pfarrkirche St. Ulrich in Obereschach verfügt über ein fünfstimmiges Geläut, welches im Jahr 1950 in der sogenannten Briloner Sonderbronze von der Gießerei Junker gegossen wurde. In der Melodielinie erklingt ein ausgefülltes Molldurquintett.
In einem mittig über den Eingangsgiebel gestellten massiven Glockenturm hängen die Glocken an Eichenholzjochen in einem Stahlglockenstuhl.
In einem mittig über den Eingangsgiebel gestellten massiven Glockenturm hängen die Glocken an Eichenholzjochen in einem Stahlglockenstuhl.
Der Turm ist auf allen vier Seiten mit Uhrenzifferblätter belegt. Die vier großen Glocken verfügen über ein Schlagwerk. Hierbei übernehmen die Glocken 2, 3 und 4 den Viertelstundenschlag, die Glocke 1 tätigt den Stundenschlag.
Aus der Akte, K. Kramer: „Das von Albert Junker in Brilon im Jahre 1950 in Sonderbronce gegossene Geläute klingt wider Erwarten erstaunlich ausgeglichen und verfügt über ein beachtliches Klangvolumen. Es handelt sich hörbar um eines der gelungenen Geläute von Junker.“
Musikalische und technische Daten
| Gießer | Gussjahr | Material | ∅ in mm | kg | Nominal | |
| 1 | A. Junker, Brilon | 1950 | Sonderbronze | 1500 | 1800 | cis'+6 |
| 2 | A. Junker, Brilon | 1950 | Sonderbronze | 1270 | 1100 | e'+4 |
| 3 | A. Junker, Brilon | 1950 | Sonderbronze | 1130 | 750 | fis'+4 |
| 4 | A. Junker, Brilon | 1950 | Sonderbronze | 1000 | 550 | gis'+2 |
| 5 | A. Junker, Brilon | 1950 | Sonderbronze | 840 | 325 | h'±0 |